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Letzte Kritiken / recent reviews

Tote Stadt Wien

olyrix.com

Remplaçant de dernière minute, Norbert Ernst chante la partie de Paul. Son timbre de ténor
héroïque est tout à fait approprié pour les élans tantôt désespérés, tantôt érotiques, parfois
pathétiques du personnage sans tomber dans un excès de sentimentalisme. La majorité des
montées est assurée avec énergie et précision, produisant des sommets éclatants et intenses.
Des approches parfois abruptes entraînent un son un peu dur mais sont quantités
négligeables par rapport à la précision et à l’intensité de l’ensemble de la performance (et
dans ces conditions de remplacement). Sachant basculer entre chant et parlé-chanté dans le
médium, il fait presque oublier qu’il chante sur le côté de la scène, tandis que l’assistant du
metteur en scène, Wolfgang Schilly, incarne le rôle sur le plateau avec efficacité mais une
inéluctable absence d’interactions corporelles essentielles.

 

Tannhäuser Wuppertal

 

mittelloge.de

Natürlich war dies auch der Abend von Norbert ERNST. Zweimal war diese Premiere verschoben worden, und nun endlich durfte man seinen Tannhäuser hören. Was man hörte, war noch einmal ein Quantensprung zum Kieler Paul, der nächste Schritt in der stimmlichen Entwicklung, ohne daß die Schönheit der Stimme, die meisterliche Phrasierung oder die stets ganz natürlich wirkende Rolleninterpretation darunter gelitten hätten. Hier stand ein Wagnertenor auf der Bühne – einer, der es versteht, sich die Kraft so klug einzuteilen, daß die Romerzählung ebenso auf den Punkt klingt und schön gestaltet wird wie Tannhäusers Venus-Lobpreisung zu Beginn.

 

omm.de

Sein Debüt in der Titelpartie gibt Norbert Ernst, den man in den letzten Jahren vor allem als Loge
im Rheingold, David in Die Meistersinger aus Nürnberg und Erik im fliegenden Holländer erlebt
hat. Ernst verfügt über einen recht hellen Tenor, der die für die Partie erforderlichen Kraftreserven
besitzt. Bei der großen Romerzählung im dritten Akt weiß er noch mit großer Dramatik zu glänzen.
Im ersten Akt punktet er im Venusberg mit sauber angesetzten Spitzentönen und gibt sich im
zweiten Akt beim Sängerwettstreit glaubhaft kämpferisch. Im Zusammenspiel mit Julie Adams als
Elisabeth zeigt er auch stimmlich eine sehr lyrische Komponente.

 

theaterpur.net

Mit Norbert Ernst (Tannhäuser) und Julie Adams (Elisabeth) hat die Oper Wuppertal Gäste
engagiert, die der Produktion maßgeblich zum Erfolg verhelfen. Ernst teilt seine Kraft für dieses
Rollendebüt klug ein, steigert sich im zweiten Akt machtvoll in die Rufe des Erbarmens hinein und
besitzt auch genug Reserven, um die Rom-Erzählung auf den Gipfel der Verzweiflung zu führen.
mittelloge.de
Natürlich war dies auch der Abend von Norbert ERNST. Zweimal war diesePremiere verschoben
worden, und nun endlich durfte man seinen Tannhäuser hören. Was man hörte, war noch einmal ein
Quantensprung zum Kieler Paul, der nächste Schritt in der stimmlichen Entwicklung, ohne daß die
Schönheit der Stimme, die meisterliche Phrasierung oder die stets ganz natürlich wirkende
Rolleninterpretation darunter gelitten hätten. Hier stand ein Wagnertenor auf der Bühne – einer, der
es versteht, sich die Kraft so klug einzuteilen, daß die Romerzählung ebenso auf den Punkt klingt
und schön gestaltet wird wie Tannhäusers Venus-Lobpreisung zu Beginn.
Die-deutsche-Bühne.de
Ebenso erstklassig überzeugt Norbert Ernst, der als international gefragter Wagner-Tenor erneut
Gast an der Oper Wuppertal ist und erstmals die Titelpartie des Tannhäusers mitreißend singt –
wenngleich ihm gegen Ende des zweiten Aktes die Ansprüche der Partie vereinzelt anzumerken
sind.

deropernfreund.de

Ein beachtliches, aber nicht perfektes Tannhäuser-Debüt gibt Norbert Ernst. Der Tenor konnte in
den letzten Jahren besonders als Loge große Erfolge feiern und hat mittlerweile auch den Lohengrin
gesungen. Die Dialogszenen und Erzählungen gestaltet Ernst sehr genau aus Text und Musik
heraus. Aufhorchen lassen seine „Erbarm Dich mein“-Rufe im 2. Akt.In den Preisliedern auf Venus versucht er stimmlich aufzutrumpfen, muss dabei aber forcieren, was
dazu führt, dass die Stimme gegen Ende der Oper einige Ermüdungserscheinungen zeigt. Ein
Stolzing oder Parsifal würde der Stimme von Norbert Ernst wahrscheinlich besser liegen.

rp-online.de

grandios Norbert Ernst mit lyrischem Ton und packender Attacke

ioco.de

Nobert Ernst hatte als Tannhäuser in Lederjacke und Jeans mit klarem Tenor sein gelungenes
Rollendebut.

Westdeutsche Zeitung

Allen voran eine kräftig strahlende wie gefühlvoll-sanfte, homogene Elisabeth (Julie Adams), eine
Entdeckung, und ein klangschöner, farbenreicher Heldentenor Tannhäuser (Norbert Ernst)

Tristan Experiment (Tristan und isolde) – Kammeroper Wien

Klassikbegeistert.de

Der Wahnsinn trägt einen Namen: Norbert Ernst

Norbert Ernst, der lange Zeit im Ensemble der Wiener Staatsoper gesungen hat, ist Tristan. Einer, der von Kopf bis Fuß von Liebe und Wahnsinn getrieben wird. „Es war Wahn auf den ersten Blick“, soll Hans Neuenfels darüber gesagt haben, als Richard Wagner und König Ludwig II. sich das erste Mal getroffen hatten. So ähnlich scheint es zwischen Norbert Ernst und dem Tristan zu sein – der fiktiven Figur, die er bis zur Premiere dieser Serie noch nie verkörpert hat. Was der Wiener aus dieser enorm schwierigen Partie herauszuholen vermag, ist gewaltig. Ernst gestaltet nicht nur die kammermusikalischen Linien des ersten Akts mit enormer Feinfühligkeit, sondern meistert die Ausbrüche des im Fieberwahn vor sich dahinsiechenden Tristan nach der Pause ebenso beeindruckend. Darstellerisch setzt er seiner sängerischen Leistung, die auf allerhöchstem Niveau basiert, sogar noch eins drauf. Es ist fragwürdig, ob man jemals eine verzweifelte Seele derart glaubwürdig auf der Bühne erlebt hat, wie an diesem Abend.

 

concerti.de

Nicht zuletzt liegt es an der fantastischen stimmlichen Beherrschung der beiden: Kristiane Kaiser hat die durchschlagende Dramatik wie den mädchenhaften Überschwang der Isolde, Norbert Ernst die heldentenorale Attacke wie eine anrührende Pianofähigkeit für den Tristan. Der Wiener kann bald zu einer ernsthaften Alternative im leergefegten Markt der Tristan-Tenöre werden.

 

theoperacritic.com

The Vienna-born tenor, Norbert Ernst, is well-established here in familiar character roles such as Aegisth, Herod and Loge. He has, though, also undertaken Erik in Der fliegender Holländer,as well as Lohengrin and Florestan further afield. This production has proven to be a showcase option with his rock-solid technique, judicious pacing, and an acute sense of word and vocal-colouring making Tristan’s gruelling final scene the highlight of the evening.

 

Wiener Zeitung

…In diesem Rahmen liefen Kristiane Kaiser und Norbert Ernst zur Höchstform auf. Beide verkörperten die fordernden Titelpartien mit stimmlicher Bravour und eindringlicher Ausdruckskraft: ein packendes Kammerspiel. Kaiser sang eine schlicht famose Isolde mit nie versiegenden Kraftreserven. Ernst beeindruckte – wie so oft – mit seiner sprachlich differenzierten Textgestaltung.

 

Opern.news

Mit seinem überaus dunklen Timbre verschafft Norbert Ernst dem Tristan ein hohes Maß an Ernsthaftigkeit und vollzieht, etwa in „Sink hernieder, Macht der Liebe“, meisterhaft die gebotene Steigerung vom Liedhaften ins Operndramatische.

 

Opernmagazin.de

Mit gesicherter Stimmführung, dunkler Vokalfarbe und inwendiger Gestaltung wusste Norbert Ernst in seinem Rollendebüt diesen Tristan, immerhin eine Rolle für Heldentenöre, sehr intelligent disponiert zu meistern. Trotz gekürzter Kammerfassung erklangen die nervenzerreisenden Fieberträume Tristans im 3. Akt nahezu ungekürzt und ausdrucksstark.

 

Kleine Zeitung

Und trotz der wenigen Musiker ist beim Wiener Kammerorchester ein erstaunlich voller Klang mit vielen Farben zu vernehmen. Man hätte sich wegen der Akustik der kleinen Kammeroper manchmal sogar weniger Lautstärke, dafür mehr Feinheiten gewünscht.
Das gleich gilt auch für die ungemein textverständlichen Sänger, die sich teilweise etwas zurücknehmen hätten sollen. Kristiane Kaiser legt eine beeindruckende Isolde hin, mit Stimmstärke, Heroismus und Leidenschaft. Norbert Ernst entfaltet sich besonders bei seinem mörderischen Fiebermonolog und kann diesen expressiv mit allen Höhen meistern.

 

APA

…es geht um Durchsichtigkeit, die den Sängern mehr Raum lässt. Diesen wissen Norbert Ernst und Volksoper-Mitglied Kristiane Kaiser zu nutzen, die sich weniger mühen müssen, über ein Orchester zu dringen und deshalb auf eine feinstofflichere Färbung ihrer Titelcharaktere setzen können.

 

Der Standard

Die Stimmen müssen in diesem Bühnenraum, den man zum Trichter umgeformt hat, nicht mit Orchesterwogen kämpfen. Ihr Charme ist einer der bisweilen subtilen Unmittelbarkeit. Norbert Ernst wandert (als Tristan) kultiviert Richtung ekstatischen Deliriums. Noch homogener Kristiane Kaiser (als Isolde) und überragend die tiefste Stimme: Günther Groissböck würzt sein besonderes Timbre mit delikater, dynamischer Schattierungskunst und präziser Diktion.

 

Falter

…Norbert Ernst singt und spielt in berührender Brüchigkeit seine Agonie

 

NEWS

Norbert Ernst stemmt die fordernde Tenorpartie ausdrucksstark.

 

onlinemerker.eu

An diesem Abend haben zwei Sänger eine Chance bekommen, die ihnen vielleicht niemand sonst gegeben hätte. Norbert Ernst durfte an der Wiener Staatsoper Wagner singen, nicht nur den David, auch Loge und sogar Erik, aber sein Fach waren dann doch die charakterisierenden Nebenrollen zwischen Jaquino oder Triquet. Lohengrin und Florestan traute man ihm nur außerhalb Wiens zu. Aber nun der Tristan, der Mount Everst der Wagner-Tenöre? Und Kristiane Kaiser, an deren wunderschöne Traviata in St. Margarethen man sich so gern erinnert wie an viele schöne Operetten-Heldinnen an der Volksoper. Aber die Isolde, das Non plus Ultra der dramatischen Wagner-Heldinnen?

Nun, man muss vorweg sagen, dass die „kammermusikalische“ Fassung von Matthias Wegele mit 20 Musikern auskommt, aber im kleinen Raum der Kammeroper erklingt die Musik keinesfalls schmal und durchsichtig, sondern kraftvoll und auch laut. Wenn als Kristiane Kaiser als Jubel-Isolde und Norbert Ernst als hoch dramatischer Tristan prunken, hat man ihnen diesen Erfolg nicht nachgeworfen, er ist ehrlich ersungen.

 

onlinemerker.eu

Die große sängerische Überraschung für mich war Norbert Ernst. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit ihm vor etlichen Jahren, wo er beklagte, dass man ihm keine große Wagner-Rolle zutraue. Bei einem „Rheingold“-Stream aus der Staatsoper im letzten Monat dachte ich bei Anhörung seines immer kraftvollen und belkantesken Loge, dass da noch viel mehr drin stecken müsste. Nun hat es sich in geradezu aufregender Weise bewahrheitet. Und nicht nur die großen Töne und weiten Gesangsbögen waren beglückend, sondern auch die vokale Ausdruckskraft, die sich mit der körperlichen und mimischen vereinte. Im Programmheft lässt sich nachlesen, dass der vormalige „Charaktertenor“ mit der schönen, souveränen Stimme bereits Lohengrin, Florestan und Paul in der „Toten Stadt“ im Repertoire hat und sein Rollendebut als Stolzing im Sommer 2021 in – Tokyo geplant ist. Wir wünschen ihm und uns viel Freude und Erfolg mit diesen und weiteren lang erträumten Rollen!

 

 

Die Tote Stadt – Oper Kiel

mittelloge.de

Paul ist hier ein Mensch, eine Beamtenseele, vielleicht mit Heinrich Manns Professor Unrat zu vergleichen, den der Tod der geliebten Frau aus der Bahn geworfen hat, der aber trotzdem nicht aus seiner Haut kann. Daß die Figur den Abend über immer mehr an Sympathie gewann und es einem am Schluß fast das Herz zerriß, war vor allem auch der Verdienst von Norbert ERNST. Man bekam hier nicht die reine Tenorkraftpartie, sondern die feingezeichnete Spiegelung der Charakterisierung durch die Regie zu hören. Der Sänger besitzt ohne Zweifel die Kraft, Partien dieses Fachs zu stemmen, wichtiger jedoch ist sein Verständnis für die Bandbreite, die Rollen wie Paul eben auch an leisen Tönen und Innehalten erfordern.

opernglas.de

Allen voran muss hier Norbert Ernst als Paul genannt werden. Er beherrscht sein Instrument grandios, wechselt mit Leichtigkeit auch in die Sprechstimme, was der Figur eine Dramatik gibt, die Gänsehaut auslöst. Sein Spiel ist konzentriert und fein – sogar im hochdramatischen dritten Akt ist Ernst selbst bei den exponierten Tönen sicher und verlässt seine Rolle und innere Haltung in keiner Sekunde.

Kieler Nachrichten

Der Tenor Norbert Ernst hat für die Partie des Witwers und ihre betonten Abgründe die perfekte Stimme: In betörenden Höhenflügen kann er von seiner Marie schwärmen, sich aber auch bohrend ächzend vor sich selbst und seiner erotischen Entgleisung ekeln. Vor allem nutzt er die die große Aufgabe nicht zur stimmlichen Selbstdarstellung, sondern zur Charakterzeichnung – bis zum bewegend resignierenden Verdämmern am Schluss: „hier gibt es kein Auferstehn…“

opernwelt.de

Norbert Ernst verleiht Paul eine sängerdarstellerische Maximalintensität, die einer idealen Verkörperung gleich kommt. Dieser Typ könnte ein leitender Beamter im Moralministerium sein, der an sich selbst erprobt, ob die hohen Ansprüche denn auch wirklich erfüllbar sind. „Verlogen und verderbt bist du“ schleiudert er Marietta, dem material girl, entgegen. Der Satz sitzt – und wirkte selten so glaubhaft wie in dieser Inszenierung. Seinen metallisch hellen Heldentenor setzt Ernst dabei durchweg dynamisch differenziert, nuancenreich und höhensicher ein, fast grübelt man, wie die baritonal gefärbte Stimme eines Jonas kaufmann, der im November an der Bayerischen Staatsoper seinen ersten Paul geben wird, das toppen soll. Als Loge, Lohengrin und Erik ist Norbert Ernst bereits etabliert, der Paul-Test an der Förde empfielt ihn für ähnliche Aufgaben an ersten Häusern.

 

Rehingold – Metropolitan Opera New York

New York Classical Review

As Loge, Norbert Ernst brought a meaty tenor in an impressive company debut

onlinemerker.com

Norbert Ernst feiert als Loge sein Met-Debut und kassiert für seine sängerisch wie als Schauspieler (und auch körperlich) anspruchsvolle und überzeugende Leistung als komplexer Ränkeschmied Jubel des Publikums.

operawire.com

Then there was Norbert Ernst, who shone brightly (pun intended) as the fire demi-god Loge in his Met debut. His shimmering tenor perfectly suited the character’s vibrant disposition. His way with the text emphasized the sarcastic nature of Loge, particularly as he toyed with Alberich and Mime in the mines of Niebelheim. Perhaps what made his performance all the more potent was his physicality.

Besides walking backwards up and down a central plank in the second and last scene, he twirled around as he fooled with the Niebelungs and even made fun of the giants. But Loge’s character is more than just a joke machine and Ernst imbued him with a palpable arc. As Wotan’s lust after the ring grew, you could see Ernst transform from an unflappable and mischievous personage to someone growing increasingly disenchanted and cautious. By the end of the opera, it is the image of Loge, locked out of Valhalla, looking on at the Gods’ new castle. He is not a part of it, but it has been clear that he doesn’t want to be, either.

Fidelio – St. Gallen

nmz.de

Ihr steht der Wiener Tenor Norbert Ernst als Florestan nicht nach, und wie er mit der Zuspitzung des Dramas bereit ist, alles zu riskieren, und sich dafür damit belohnt, alles zu gewinnen, kann man als atemberaubend bezeichnen. Ein großartiges, auch außergewöhnlich intelligentes Paar, das hier zueinander finden darf!

onlinemerker.com

Florestan ist Norbert Ernst. Zu Beginn seiner Arie im zweiten Akt sieht man nur Leonore, ihre Gefühle verkörpern sein Leid. Norbert Ernst verfügt über einen hellen, silbern metallisch auftrumpfenden Tenor, die Gebrochenheit der Figur mit der berühmten Träne in der Stimme eindringlich manifestierend.

SW2

Mit dem Tenor Norbert Ernst als Florestan hat die große Stimme von Jaqueline Wagner einen mehr als würdigen Gegenpart, dem sowohl sprachlich als auch musikalisch leicht zu folgen ist

oper-aktuell.info / deropernfreund

Norbert Ernst singt den Florestan mit grandioser Einfühlsamkeit, ohne übertriebene Dramatik oder (hörbare) Kraftanstrengung, ja beinahe schlicht, aber immer ehrlich im Ausdruck, überzeugt mit seiner ausgezeichnet sitzenden, schön und hell timbrierten Stimme, mit einer Leichtigkeit des Ansatzes, welche manchem Heldentenor in dieser Rolle abgeht.

Dream of Gerontius – Dublin

bachtrack.com

Austrian tenor Norbert Ernst set a high standard for the evening with his opening “Jesu, Maria, I am near death” and never flagged, despite being in the spotlight for almost the entire 90 minutes. Ernst, who has sung various Wagnerian roles, brought something of Parsifal to Gerontius – an innocent who attains wisdom at the end.

Lohengrin Marseille

musicologie.org

Le rôle-titre est magistralement interprété par le ténor viennois Norbert Ernst — quelle influence là
encore du nom puisqu’« Ernst » signifie « sérieusement » ? — lequel atteint des sommets dans cette
subtile harmonie de puissance et de suavité, et dont l’indicible élégance, pleine de charme, du
timbre n’est pas le moindre de ses atouts. Des qualités vocalement exacerbées dans son « In fernen
Land » où il révèle son identité.

resonances-lyriques.org

La distribution se situe à un très haut niveau de qualité, à commencer par le remarquable Lohengrin
de Norbert Ernst. Le ténor autrichien, fin mélodiste doté d’un timbre d’une belle clarté, d’un phrasé
et d’une articulation exemplaires, chante un chevalier au cygne de rêve tout en nuances assorties de
subtiles mezza voce combinées à une ardeur juvénile lorsque les passages l’exigent. Son duo de la
chambre avec Elsa, comme tout le dernier tableau, constituent des moments romantiques
d’anthologie doublés d’une véritable leçon de chant. On ne peut s’empêcher de penser à Francisco
Araiza qui, ayant fréquenté le répertoire mozartien, excellait dans ce héros éthéré venu d’un ailleurs
impalpable.

opera-online.com

Le ténor autrichien Norbert Ernst campe un Lohengrin sur lequel on pourra désormais
compter : il prête son timbre clair et chaleureux à la figure mystérieuse du Chevalier au cygne, et
se joue de la tessiture inhumaine du rôle, avec une voix qui s’épanouit progressivement pour
s’enrichir de couleurs superbes à l’acte III, là où maints titulaires habituels arrivent en général
épuisés.

gbopera.it

Dans cette production tout en nuances, il fallait un Lohengrin en adéquation. Norbert Ernst est ce
chevalier venu d’ailleurs. Louis Désiré, qui a voulu gommer le côté merveilleux, a trouvé dans leténor allemand, la voix et le jeu qui correspondent à ce Lohengrin tout amour et tendresse, sans
aucune faiblesse, avec une sûreté de voix impressionnante. La qualité du timbre est ici proche du
divin. Sans jamais forcer, sans coup d’éclat Norbert Ernst est un Lohengrin lumineux, solaire. Il
chante avec évidence, maîtrise sa voix qui passe au dessus de l’orchestre avec facilité et s’impose
tout naturellement. Loin du merveilleux ? mais dans un réel enchantement. Sans céder au Falsetto, il
garde sa couleur au pianissimo, le sculpte, module ses phrasés et fait éclater ses aigus avec
musicalité. Dans un jeu minimaliste mais bien pensé il s’impose. Toute la tendresse du monde est
contenue dans son “Elsa, ich liebe dich” et à ce moment, dans la salle, chacun a pour Lohengrin les
yeux d’Elsa. Superbe duo ! Super récit du Graal ! Superbe Lohengrin !

lamarseilleise.fr

C’est à Vienne qu’on est allé cherche le ténor Norbert Ernst pour un Lohengrin qui jongle avec
aisance entre le genre heldentenor (ténor héroïque) wagnérien et une grâce de laligne de chant quasi
italienne.
forumopera.com
Déjà entendu à Montpellier, le Lohengrin de Norbert Ernst nous séduit comme alors ; si l’homme
n’a pas la prestance physique d’autres interprètes, on l’oublie bien vite devant la qualité du chant.
La musicalité est constante et sans être grande la voix est assez bien projetée pour passer par-dessus
la fosse sans que l’on sente l’effort. Son Lohengrin noble et viril est une belle incarnation.
arts-spectacles.com
L’interprétation de Norbert Ernst dominait au dernier acte un plateau homogène et convaincant. Sa
voix claire, mate, incisive par moments, sut nous faire partager la sérénité, l’anxiété, l’amertume du
fils de Parsifal.

olyrix.com

Le rôle-titre du chevalier au cygne apparaît et s’impose continûment en messager divin. Le ténor
viennois Norbert Ernst parvient à nimber par la seule beauté de son chant un physique qui n’est pas
a priori attendu d’un chevalier du ciel. La voix, musicienne avant tout, le timbre de canopé au subtil
vibrato, enveloppe le personnage d’une douce et pénétrante noblesse. La puissance de la projection
vocale, nécessaire par endroit, reste dans le périmètre sacré de la divine compassion.

concerto.net

Le ténor Norbert Ernst campe un Lohengrin touchant, lyrique à souhait, la voix solaire est
délicieusement nuancée et son «In fernem Land», très contrôlé, est d’une grande noblesse.

classiquenews.com

Norbert Ernst, ténor, lui o ff re un timbre lumineux comme son épée, mais sans rien d’acéré, avec une
grande fraîcheur dans son récit final du Graal, traduisant à la fois son plaisir de se révéler enfin à
tous dans sa gloire, après l’amertume de l’échec amoureux face à l’hystérie inquisitrice d’Elsa ne
sachant être belle et tais-toi comme il l’exigeait.

 CD – Lebt kein Gott

KURIER.at

fullsizerender

opernglas.de

„…Der in Wien geborene Tenor Norbert Ernst ist ein Wagner- Sänger par excellence, der zwar seit 2010 Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper ist, aber noch nicht so berühmt geworden ist, wie er es verdient hätte. Das könnte sich mit seiner CD, die er „Lebt kein Gott“ betitelt hat, än- dern, hoffentlich. Denn was er an klangschönem, ausdrucksstarkem und gut fokussiertem Gesang zu bieten hat, ist beeindruckend. Er beginnt mit „Gott! Welch Dunkel hier!“ aus Beethovens »Fidelio«, lässt Max‘ Arie „Nein, länger trag ich nicht die Qualen“ aus Webers »Freischütz« folgen, um dann vom frühen Wagner (»Rienzi«) über »Tannhäuser« und »Lohengrin« zu Wagners letztem Werk, dem »Parsifal«, zu gelangen. Er trifft in Rienzis Gebet „Allmächt‘ger Vater, blick herab!“ genau die Balance zwischen Innigkeit, Inbrunst und männlich-heldenhaftem Auftreten. Die Romerzählung des Tannhäuser ist von überwältigender Eindringlichkeit – man spürt deutlich, dass er hier jedes Wort in seiner Bedeutung durchdacht hat, dass er sich geradezu mit dem Charakter des geächteten Pilgers identifiziert und entsprechend leidet. Gleichermaßen großartig gelingt die Gralserzählung, deren Lyrismen bei ihm von bezaubern-der Wirkung sind – die Zartheit, mit der er die Worte „alljährlich naht vom Himmel eine Taube“ singt, ist betörend schön. Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt unter Hartmut Keil verdient großes Lob…“

 

The Cleveland Orchestra unter Franz Welser Möst  

Daphne in Avery Fisher Hall – New York

www.classicalsource.com „Norbert Ernst, also from the Vienna State Opera, gave a strong yet sweetly lyrical account of the ardent Leukippos“

www.concerto.net …Daphne is rich, difficult, needs a purity of voice–and Ms. Hangler had it all… Both Norbert Ernst and Ain Anger as her teenage boyfriend and her fisherman father, had voices equally rich, fimly comparable with Ms. Hangler…

THE WALL STREET JOURLNAL „the shepherd Leukippos, sung with piquant desperation by tenor Norbert Ernst,“

THE NEW YORK TIMES „The tenor Norbert Ernst brought youthful ardor and a strong, bright voice to Leukippos.“

www.bachtrack.com „As the flirtatious Leukippos, tenor Norbert Ernst also had a dramatic, but more Italianate, sound, appropriate to his young mortal character“

www.newyorkclassicalreview.com
„Norbert Ernst, who played the admirer Leukippos, has a hard tenor voice, but his portrayal was earnest and likable, and his technique at least was solid. In the final, aching lines right before his death, Ernst was able to soften his tone, providing the best singing heard from any of the principals.“

Frankfurter allgemeine Zeitung „…mit dem Cleveland Orchestra und mit Welser-Möst sowie zwei Tenoralen Dreamteam-Partnern: Andreas Schager als Apoll und Norbert Ernst als Leukippos. Ein Fest der Stimmen, ein Strauss-Rausch, eine Sternstunde…Leukippos alias Norbert Ernst, der Hirt mit der Flöte, der sie liebt und zum Tanz führen will, hat zwar keinen leichten Stand. Doch würde sie der Eleganz seiner lyrischen Lockung nur einen Augenblick zuhören, wer weiß, vielleicht würde Daphne doch lieber ihm folgen…“

operanews.com „As his shepherd rival Leukippos, a less macho but still murderously high part, Norbert Ernst maintained high musical standard in accuracy, phrasing and dynamic variety with a somewhat dry but well-produced lyric tenor.“


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